"heroin...ich denke nicht drüber nach...solange ich was habe, gibt es keinen grund, drüber nachzudenken. es ist einfach ein bedürfnis, wie sauerstoff. du denkst doch auch nicht übers atmen nach, oder ? du atmest einfach. nur wenn du keine luft mehr kriegst, merkst du plötzlich, dass du ohne nicht auskommst. deshalb ist es so schwer, drüber zu reden, joe. ich kann mir nicht vorstellen, es nicht zu tun genauso wie du dir nicht vorstellen kannst, nicht zu atmen. aber ich weiß, ich muss...ich muss aufhören. wenn ich nicht aufhöre, hab ich keine chance mehr."
"es ist nicht nur das mit dem heroin,das mir angst macht, auch alles andere. es ist wie...ich hab so lange da dringesteckt, da drin, wo alles betäubt und tot ist und du über nichts nachdenken und dir keine sorgen machen musst...ich erinnere mich gar nicht, was das für ein gefühl ist, draußen zu sein. ich weiß nicht mehr, wie das ist, normal zu sein...mit sachen klarkommen zu müssen, gefühle zu haben, wieder ich selbst sein...das ist eine andere welt joe, und sie erschreckt mich zu tode."
seite 299 - 300

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen